Ziegenbock

Frühjahrsbesuch in der Gruga bei Essen

In der Gruga in Essen kann man das ganze Jahr auf fast 70 Hektar Fläche die Natur bewundern. Der Park zeigt eine große botanische Vielfalt, die in Themenbereiche unterteilt ist. Beim Rundgang durch die Gruga durchläuft man viele verschiedene Gärten, die jeweils regionale oder artenspezifische Biotope repräsentieren. Die Gärten (darunter auch moderne Mustergärten, die von unterschiedlichen Gartenbaubetrieben gestaltet wurden) sind vielfach mit Kunstobjekten ausgestattet und werden durchbrochen von Spiel- und Ruheflächen. In eigenen Bereichen werden auch Tiere gehalten, vor allem Vögel , aber auch heimische Wild- und Nutztiere. Der Park besteht schon seit denn 1920er Jahren; 1929 fand hier die „Große Ruhrländische Gartenbau-Ausstellung“ statt, die dem Park den Namen gab. Näheres zur Geschichte der Gruga erfahrt ihr auf der Internetseite, wo Ihr neben historischen auch viele weitere interessante Informationen erhaltet.

Wissenswertes über die Gruga

Die Anlage ist ganzjährig von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Sie ist mit dem Auto gut zu erreichen (über die A52 Ausfahrt Rüttenscheid). Es gibt mehrere Parkplätze rund um den Park, den größten an der Grugahalle/Messegelände (Achtung: Der Parkplatz kann zu Messezeiten voll sein und ist dann auch gebührenpflichtig. Also vorher informieren!). Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, wählt die U-Bahnlinie 11 bis Messe-Ost/Gruga.

Anfahrt mit dem PKW
Der Grugapark befindet sich direkt neben dem Messegelände an der A52 (Ausfahrt Rüttenscheid oder Margarethenhöhe) und ist im gesamten Stadtgebiet von Essen ausgeschildert.

Um euch zurechtzufinden könnt ihr entweder dem Rundgang folgen oder das Gelände mit dem Lageplan auf eigene Faust erkunden. Dabei könnt ihr ja auch meine persönlichen Highlights mit einbeziehen.

Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 4 € und für Kinder/Jugendliche im Alter von 6-15 Jahren 1,20 € (jüngere Kinder kostenlos). Das ist gemessen am Angebot sehr günstig. Im Sommer gibt es eine Grugabahn, mit der man einmal rund um den Park fahren kann. Hierfür fallen allerdings Extrakosten von drei bzw. einem Euro (für Kinder) an. Außerdem gibt es in der Gruga viele Kioske und Eis-Stände, ihr werdet also nicht verhungern.

Die Botanik

In der Gruga gibt es Pflanzen verschiedenster Arten: Bäume, Sträucher und vor allem die Blumen prägen das Bild des Parks. Sie werden in Gärten präsentiert, die über das gesamte Gelände verteilt sind. Auch gibt es im Nordwesten große Gewächshäuser mit tropischen Pflanzen, die ich euch besonders ans Herz legen möchte. Jetzt zu Beginn des Frühjahrs blühen schon viele Pflanzen sehr schön. Wundert euch aber nicht über die Fotos in unserer Fotogalerie, diese sind bereits im März geschossen worden, wo noch kaum Pflanzen geblüht haben. Die Gruga bietet einen eigenen Blühkalender an, der Prognosen über das Blühen vieler Pflanzen gibt. Insgesamt gibt es in der Gruga zu jeder Jahreszeit etwas anzusehen, jedoch lohnt der Besuch im Frühjahr am meisten.

Die Tiere

Ja, auch Tiere gibt es in der Gruga. Sogar relativ viele: Ziegen, Ponys, Kaninchen, Schafe, Bienen und viele Vögel.

Tierhaltung
Die Gehege für die Tiere sind durchweg sehr gepflegt. Die meisten Tiere haben auch einen ausreichend großen Freiraum. Die Haltung von großer Greifvögel (Adler) in relativ kleinen Gehegen fand ich immer etwas bedenklich. Inzwischen hat die Gruga in diesem Punkt selbst Konsequenzen gezogen und die Greifvögel-Haltung aufgegeben (Artikel auf "Der Westen" vom 07.04.2016)

Mit Kindern lohnt sich besonders ein Besuch im Kleintiergarten mit über 30 Tieren. Hier können Ziege und Schafe in ihrem Gehege gefüttert werden können. Aber Achtung: Wer einmal angefangen hat, etwas von dem Futter (das an einem Automaten günstig erworben werden kann) zu verfüttern, der wird augenblicklich von Tierscharen umlagert. Die Tiere gehen dabei recht forsch zu Werke. Bei ängstlichen Kindern ist also durchaus Vorsicht geboten. - Wenn ihr Euch für Tiere und Wildparks interessiert, empfehle ich Euch übrigens unseren Beitrag zum Grafenberger Wald.

Beitrag

Der Grafenberger Wildpark in Düsseldorf

Im Nordosten Düsseldorfs erstreckt sich auf über 40 Hektarn Fläche der größte Wildpark der Region. Hier sind die meisten der in Deutschland beheimateten Tiere zu sehen. Erwähnenswert ist, dass die Tiere in besonders großen, natürlichen Gehegen gehalten werden. Der Wildpark ist also kein Zoo, sondern eher ein Wald, in dem verschiedene Tiere zu sehen sind.

(mehr …)

  • Bahn
    Im Sommer kann die Gruga mit der Grugabahn erkundet werden.

Was ihr sehen solltet

WasBewertung
SalineEin sehr schöner Ort zum entspannen, mit Bänken und sehr guter Luft

★★★★★

KleintiergartenVor allem für Kinder ein netter Ort

★★★★★

MustergärtenViele schöne Gärten mit interessanten Anregungen vielleicht auch für die eigene Gartengestaltung

★★★★☆

WaldtalBesonders im Herbst ein sehr schöner Ort in der Gruga

★★★★☆

GerwächshäuserSehr viele exotische Pflanzen, deshalb allerdings auch recht warm und feucht...

★★★★☆

Kinderspielplatz
im Süden des Parks
Großer Spielplatz mit modernen und interessanten Geräten (für Kinder bis ca. 8 Jahren)

★★★★☆

Alles in allem

...lohnt sich ein Besuch in der Gruga unbedingt, da der Park sehr vielseitig ist und für jeden etwas zu bieten hat. Deshalb solltet Ihr auch Zeit mitbringen, um wirklich alles zu genießen. Vier Stunden sollte man mindestens einplanen, wenn man zum ersten Mal hier ist. Ein Tipp zum Schluss noch: In unmittelbarer Nähe der Gruga befindet sich die Margarethenhöhe, eine Arbeitersiedlung im Gartenstadtstil, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Ein Spaziergang durch die Siedlung mit wunderschön restaurierten Jugendstilhäusern und viel Grün lohnt in jedem Fall.

Auch dieses Mal haben wir wieder ein kleines YouTube-Video erstellt, das ihr euch gerne mal ansehen könnt. Außerdem würden wir uns sehr über einen Kommentar oder Anregungen freuen.

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