Ein Ausflug an den Niederrhein bei Krefeld

Trotz des durchwachsenen und eher kalten Wetters haben wir am Pfingstmontag einen Ausflug an den grünen Niederrhein bei Krefeld gemacht.

Der Hülser Berg

Unsere erste Station war der Hülser Berg im Norden von Krefeld. Den Wagen haben wir am Hubertushof (Ecke Steeger Dyck / Junkersdyk) abgestellt. Hier gibt es allerdings nur wenige Parkplätze, die vermutlich bei besserem Wetter rasch besetzt sind.

Durch den Wald erreicht man in ca. 20 min Krefelds höchste Erhebung mit 63 Metern. Auf dem Gipfel des Hülser Bergs steht ein Aussichtsturm, von dessen Spitze aus man einen schönen Ausblick auf die Umgebung hat. Ganz in der Nähe des Turms befindet sich ein Wildschweingehege, das für (kleinere) Kinder sicherlich interessant ist.

Das Wegenetz am Hülser Berg ist dicht, so dass man den kurzen Spaziergang gut auch zu einem größeren Rundweg ausbauen kann. Wir sind aber den direkten Weg wieder zurückgegangen und dann weitergefahren nach Kempen.

Die Kleinstadt Kempen

Obwohl relativ nahe an den Industriegebieten gelegen, bietet Kempen das Flair einer gemütlichen niederrheinischen Kleinstadt. Viel historische Bausubstanz ist hier erhalten geblieben. Der mittelalterliche Stadtkern ist noch gut zu erkennen. In der Mitte liegt die Propsteikirche St. Mariae Geburt. Die Kirche, in weiten Teilen errichtet im 14. und 15. Jahrhundert, verfügt über eine reiche mittelalterliche Ausstattung. Für Besichtigungen ist die sie Di – Fr 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr, Di und Fr von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr und So 14.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Im Norden der Stadt liegt das ehemalige Franziskanerkloster aus dem 17. Und 18. Jahrhundert, das heute das Städtische Kramer Museum beheimatet. Ebenfalls sehenswert ist in unmittelbarer Nähe die Landesburg der Erzbischöfe von Köln, deren heutige Gestalt im Wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert stammt.

Die Stadt Kempen hat einen Rundgang durch die Altstadt ausgeschildert, der an allen bedeutenden Gebäuden vorbeiführt und auf Schildern an jeder Station interessante Informationen liefert.

Wer in Kempen (süße) Einkehrmöglichkeiten sucht, wird gut bedient. Es gibt zahlreiche Cafés. Wir empfehlen das Café Peerbooms am Markt. Alternativ bietet das Eiscafé Paradys an der Engerstraße 30 einen guten „Coffee to stand“ (an der Theke).

Kempen ist von Düsseldorf aus über den RE 10 im Stundentakt angebunden (gute halbe Stunde Fahrzeit). Wer mit dem Auto kommt, findet zahlreiche Parkplätze in unmittelbarer Stadtnähe (sonntags in der Regel gebührenfrei).

 

 

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